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Festival der Sammlermessen in Sinsheim


Neues Messetrio findet regen internationalen Zuspruch

Traditionsmesse IWB gemeinsam mit Sammlerausstellung ISA und Messerbörse EMB

SINSHEIM – Bunter, vielfältiger, internationaler – so könnte das Motto des „Sammlermessen-Trios“ lauten, das sich vom 26. bis 28. März in der Messe Sinsheim präsentiert. Dabei geht die bisher in Stuttgart beheimatete IWB - Internationale Waffenbörse, die mittlerweile auf eine Tradition von mehr als 40 Jahren zurückblickt, gemeinsam mit der Internationen Sammlerausstellung ISA sowie der Europäischen Messerbörse EMB an den Start. Damit entsteht der größte Sammlertreff im Südwesten der Republik: Drei Tage lang wird Sinsheim zum Mekka für Sucher und Sammler, für Liebhaber und Händler – und der Zuspruch internationaler Aussteller ist gleich bei der Premiere bemerkenswert.

Mit der Zusammenlegung der drei Sammlertreffs kommt die Stuttgarter Messegesellschaft H & K Messe, unter deren Regie die Veranstaltung nunmehr steht, nicht zuletzt dem Wunsch von Ausstellern und Besuchern nach, den beliebten Verbund von IWB und ISA wieder einzuführen, der sich in der Vergangenheit stets als Magnet für ein ebenso interessiertes wie fachkundiges Publikum erwiesen hat. Projektleiterin Christina Wagner ist überzeugt davon, dass diese Anziehungskraft ungebrochen ist: „Das große Interesse – nicht zuletzt aus dem Ausland – stimmt mich optimistisch. Es zeigt, dass die Branche eine Sammlermesse im kaufstarken Südwesten Deutschlands will und sich viel von ihr erwartet.“ Insgesamt rechnen die Veranstalter mit rund 20.000 Besuchern.

Diese finden auf der IWB neben modernen Jagd- und Sportwaffen vor allem Antik- und Sammlerwaffen, außerdem Orden, Ehrenzeichen, Militaria, Uniformen, Tresore und Waffenschränke. Ergänzend dazu macht die EMB erstmals einem größeren Publikum die faszinierende Welt der Messermacher zugänglich. Im Fokus stehen handgefertigte Messer, Dolche, Schwerter und Äxte für Liebhaber und Sammler.

Zahlreiche Sonderschauen, Vorträge und Action

Eine zusätzliche Publikumsattraktion sind verschiedene Sonderschauen sowie die Informationsveranstaltungen auf dem IWB-Forum. So geben zum Beispiel der Verband für Waffentechnik und -geschichte (VdW) und dessen rühriger Präsident Reiner Herrmann, der bereits zum 18 Male eine Sonderschau auf der IWB ausrichtet, Einblick in die „Kunst der Büchsenmacher und Graveure“ Und zwar nicht nur anhand zahlreicher attraktiver Exponate, sondern auch mit Live-Vorführungen von Vertretern dieses ebenso seltenen wie anspruchsvollen Handwerks. Büchsenmachermeister Uwe

Volk und drei seiner Schüler von der Berufsfachschule im thüringischen Suhl demonstrieren dabei, dass gute Büchsenmacher und Graveure nicht nur Handwerker, sondern auch kreative Künstler sein müssen. Gleichzeitig informieren sie über Ausbildung und Berufsbild dieses Traditions-Handwerks.

Im Mittelpunkt der Sonderschau des Kuratoriums zur Förderung historischer Waffensammlungen e.V. steht die Entwicklungsgeschichte der Feuerwaffen: Vom Schießpulver, das erstmals im Jahr 1260 erwähnt wurde, über das Steinschloss bis zur Patrone. Dabei sind nicht nur seltene historische Stücke zu bewundern. Zudem stehen Fachleute für alle Fragen rund um historische Waffen und Munition zur Verfügung.

Eine Sonderschau der Deutschen Gesellschaft für Ordenskunde e. V. beschäftigt sich mit der Südwestafrika-Denkmünze 1907 sowie deren Gefechtsspangen.

An allen drei Messetagen geht es auf dem IWB-Forum unter anderem um Themen wie Waffenrecht, rote Waffenbesitzkarte für Sammler, verbotene Waffen, Cowboy Action Shooting und Büchsenmacherhandwerk.

Internationale Sammlerausstellung ISA

Auf der parallel zu IWB und EMB stattfindenden Internationalen Sammlerausstellung ISA warten Schmuck, Uhren, Kameras, Münzen, Porzellan, Glas, Puppen, Ikonen, Gemälde, Kunsthandwerk, antiquarische Bücher, Spielzeug und Möbel auf die Besucher. Auch hier beträgt der Anteil ausländischer Aussteller übrigens gut zehn Prozent. Im Rahmen der ISA findet eine Sonderschau „Buddha zu Gast“ statt, auf der Exponate – überwiegend aus dem Ende des 19. Jahrhunderts – aus verschiedenen buddhistischen Regionen gezeigt werden.

Für den Veranstalter, die H & K-Messe GmbH, ist Sinsheim der richtige Standort, um das bewährte Duo IWB/ISA, nun erweitert um die EMB, weiter voranzubringen. Geschäftsführer Wieland Kniffka: „Sinsheim liegt im Herzen einer der kaufkräftigsten Regionen Deutschlands und ist maximal eine Autostunde von Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe, Heilbronn, Pforzheim und Stuttgart entfernt. Auch interessierte Sammler aus Frankreich und der Schweiz haben nur kurze Anfahrtswege.“ Das Messegelände liegt direkt an der A 6, verfügt über eine eigene Autobahnausfahrt und grenzt unmittelbar an das Auto- & Technikmuseum Sinsheim, das offizieller Partner der IWB/ISA 2010 ist. Nicht umsonst, so Kniffka, hätten sich in Sinsheim viele Messen aus bescheidenen Anfängen zu internationalen Großveranstaltungen entwickelt.

Die Messen IWB, ISA und EMB sind am Freitag und Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro an der Tageskasse (Erwachsene), bei Online-Ticketbuchung 9 Euro. Alle Tickets berechtigen auch zum ermäßigten Eintritt in das Auto & Technikmuseum Sinsheim.

[Pressetext vom 08.02.2010]